Review Hudora My First Quad Rollschuhe

Hudora My First Quad für JungsSie sehen schon etwas komisch aus, die My First Quad Rollschuhe von Hudora. Große, dünne  Rollen hinten an der Seite und winzige dünne Rollen vorne unter dem Schuh – man erkennt schon irgendwie, dass es sich hierbei um Rollschuhe handelt. Gleichzeitig ist aber klar, dass dies keine gewöhnlichen Rollschuhe sind. Schauen wir uns an ob dieses ungewöhnliche Rollschuhkonzept aufgeht. Review Hudora My First Quad Rollschuhe weiterlesen

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Das Erfolgsunternehmen HUDORA wurde bereits am 4. August 1919 von Hugo Dornseif gegründet. Das Unternehmen bekommt seinen Namen: Hugo DOrnseif aus Radevormwald = HUDORA. Seine Idee damals war allerdings die Herstellung Schlittschuhen. 7 Jahre später kannte die Marke bereits jeder. Den Durchbruch schafften sie damals mit dem „Schlittschuhe aus einem Stück“. Bis in die 90er Jahre wurden beeindruckende Erfolge bei Welt- Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen von Spitzenläufern mit Produkten von HUDORA erzielt.
1945 gab es einen herben Rückschlag. Die Spezialmaschinen wurden nach Kriegsende demontiert und abtransportiert zur Konkurrenz nach England. 5 Jahre später stirbt der Firmengründer.
In den 50ern gehörten die Rollschuhe zum Grundbestand der Ausstattung eines jeden Kindes. Dazu beigetragen hat sicherlich, dass HUDORA seit 1954 – und seit dem ununterbrochen- auf der Nürnberger Spielwarenmesse ausstellt.
Mit dem Rollschuh mit Gummirollen (vorher: Stahlrollen) bringt HUDORA 1956 eine bahnbrechende Innovation in den Markt. Da zu diesem Zeitpunkt niemand Rollen in der gewünschten Qualität liefern kann, wird das Unternehmen RaDo (RAdevormwald DOrnseif) gegründet, das die Produktion der Rollen übernimmt.
In den 60ern und 70ern werden weitere Produkte in das Programm ausgenommen. So gibt es Fitnessartikel, Skateboards, Ski- und Tennisprodukte von HUDORA.
1980 ist der Rollerboot-Boom ist da! Mit „Disco-Rollern“ von HUDORA, deren bunte Stiefel fest auf ein lenkbares Chassis mit großen weichen Rollen montiert sind. Und wer nicht auf Rollschuhen unterwegs ist, der fährt Skateboard. Aus Kunststoff oder Schichtholz in modernen Formen mit walzenförmigen Riesenrollen in bunten Farben.
1984 wird die Rollschuhproduktion in die DDR verlagert. 3 Jahre später läuft das Gebrauchsmuster auf „weiche“ Schuhe für Rollsportartikel aus. Wenige Jahre später wird K2 mit dieser Technologie große Erfolge feiern.
1989 werden weitere Teile der Produktion verlagert, diesmal nach Asien.
Zehn Jahre später stehen die Rollen nicht mehr nebeneinander, sondern hintereinander: Als einer der Ersten bietet HUDORA Inline Skates in Deutschland an. In kurzer Zeit erreicht das Unternehmen eine Marktabdeckung von 20 %. In den nächsten 20 Jahren wird der Marktanteil auf über 50 % steigen.
Rechtzeitig zum nachfolgenden Skateroller-Boom entwickelte HUDORA in Zusammenarbeit mit der Universität Wuppertal den Scooter, der 2001 von der Stiftung Warentest zum Testsieger erklärt wurde. Im selben Jahr wird die Kindermarke „joey“ geschaffen – erkennbar am unverwechselbaren joey-Känguru – und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit.
HUDORA entwickelt in den folgenden Jahren weiterhin viele erfolgreiche Produkte, wie z.B. Protektoren für Inline Skater und das Kinderlaufrad Ratzfatz.
Das Familienunternehmen befindet sich derzeit in der 4. Generation und besitzt viele Tochtergesellschaften wie HUDORA Cybernetics oder HUDORA Asia Ltd.